Theater SpielArt e.V.

gemeinnütziger Theaterverein

Eigenleistungen  
im Sinne von Sach- & Arbeitsleistungen
aller ehrenamtlich Tätigen

 

Am Anfang unserer Theaterprojekte stehen ausschließlich Eigenleistungen im Sinne von Sach- & Arbeitsleistungen,

die im Rahmen eines projektbezogenen Managements von allen Mitwirkenden im Rahmen ihres ehrenamtlichen und unentgeltlichen Engagements mit getragen werden. Es sind Vorleistungen vom Leitungsteam, arbeitsspezifische Vorleistungen, in Bezug auf die Organisations- und Produktionsstruktur des Theater SpielArt e.V. zu erbringen.

Als Grundlage weiteren produktiven Handelns ist, in Abstimmung und Absprache mit infrage kommenden Personen, eine Personalstruktur mit differenzierten Arbeitsbereichen und Zuständigkeiten zu erstellen.
Beginnend mit der Stückauswahl, Stückbearbeitung, der Beschäftigung mit konzeptionellen Fragen, der Organisationsstruktur und der inhaltlichen Ausrichtung, des Produktionsmanagements und der Öffentlichkeitsarbeit im Hinblick auf eine effiziente Vermarktung der künstlerischen Inhalte, Produktionen und Projekte.

Die Entwicklung einer Marketing-Strategie sowie die Nutzung von vorhandenen und Akquise neuer und die Pflege bestehender Pressekontakte stellt eine Arbeitsleistung dar.

Ebenso die Erstellung von Pressemitteilungen, das Führen und Durchführen von Pressegesprächen & Interviews mit lokalen und regionalen Pressevertretern, der Aufbau einer Homepage und die Erarbeitung der produktionsbegleitender Printprodukte wie Plakate, Flyer & Folder bis hin zur Gestaltung von Eintrittskarten. 

Das Festhalten der Produktion im Bild, das Fotografieren im Hinblick auf Presse- und Produktionsfotos zur Dokumentation und zu Werbezwecken im Rahmen der PR- & Öffentlichkeitsarbeit bis hin zum Videomitschnitt des Theaterprojektes für interne Zwecke zur Weiterbildung in den Arbeitsbereichen Schauspiel und Regie, wird ebenfalls von den Mitgliedern der Theatergruppe selbst zu leisten sein. 

Aufführungsverträge sind mit Verlagshäusern und Rechtsgebern auszuhandeln, finanzierbare Konditionen zu vereinbaren. Intensive Gespräche mit allen zur Verfügung stehenden Akteuren, gerade im Hinblick auf eine bestmögliche Besetzung der ausgewählten Stückvorlagen, sind zu führen. Dispositionsgespräche, Vereinbarungen und Abstimmungen mit den Veranstaltern vor Ort sind zu treffen und zu disponieren. In Diesem Zusammenhang fallen neben Arbeitsleistungen auch Sachleistungen in Form von nicht unerheblichen Telefon- und Fahrtkosten an.

Alle für eine Theaterproduktion relevanten Voraussetzungen sind zu schaffen und werden in Gemeinschaft unter fachkundiger Anleitung in allen notwendigen Tätigkeitsbereichen erarbeitet.

Konzeptionelle Ideen zur Gestaltung eines spezifischen Spielraumes, orientiert an den Erfordernissen der jeweiligen Stückvorlage, der Bühnenausstattung sowie der Bühneneinrichtung sind zu entwickeln und in der Spielpraxis für den Gastspielbetrieb zu realisieren. Notwendige Transporte, Auf- und Abbauten und die künstlerische Einrichtung von Licht- und Tontechnik sind zu erledigen.

Zur Verfügung gestellte Bühnenbildelemente, gleich welcher Art, bis hin zur Ausleihe von persönlichen Gegenständen in den Bereichen Requisiten und Kostüm gehören zu den erwähnenswerten Sachleistungen, die es zu erbringen gilt, da der Theaterverein auf keinerlei Fundus zugreifen kann. Reinigungs- und Wäschereikosten für die Kostümausleihe und Leihgaben von Privatpersonen zur Verfügung gestellter Kostümteile sind auf der Kostenseite einzukalkulieren und als Sachleistung zu benennen. 

Selbst während der Probephase entstehende Kosten für Anmietung notwendiger Proberäumlichkeiten, damit verbundener anfallender Heiz-, Wasser- und Stromkosten, sind als Sachleistungen zu berücksichtigen, selbst wenn diese im Zuge einer Gratisvorstellung als Gegenleistung für entstandene Kosten beglichen werden, sind es finanzielle Mittel, die hierfür aufgewendet werden müssen bzw. dem Ensemble an real zu erzielenden Einnahmen,respektive am Einspielergebnis durch ehrenamtliche Tätigkeit verloren gehen.

Angedacht ist auch der Ankauf notwendiger Licht- und Tontechnik, finanziert aus privaten Mitteln, aus Fördermitteln oder aber auch aus eingespielten Mitteln, sofern der jeweilige Veranstaltungsort nicht über eine geeignete technische Anlage verfügt.

Auch die private Einlagerung von bühnenspezifischen Gerätschaften und Versatzstücken ist Sache des Ensembles
und als zu erbringende Eigenleistung zu sehen.

Im Auftrag
Thomas G. Willberger M.A. KL Theater SpielArt e.V. gemeinnütziger Theaterverein
Autor und Regisseur
Hochschuldozent



Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Theaterarbeit!